
TL² - PivotPin
für Shera Modelle
TL² PivotPin – das clevere Verbindungselement für 3D-gedruckte Dentalmodelle
Weniger Druckmaterial. Stabiler Stand. Vertrautes Modellgefühl.
Der TL² PivotPin ist ein speziell entwickeltes Rastelement für 3D-gedruckte Dentalmodelle mit integrierter Wabenstruktur. Er verbindet das gedruckte Modell sicher mit einem klassischen Gipssockel und vereint damit die Vorteile des digitalen Workflows mit der bewährten Haptik eines Gipsmodells.
Der PivotPin wird direkt in die Wabenstruktur des gedruckten Modells eingesetzt. Dort rastet er stabil und spielfrei ein – ohne Kleber und ohne aufwendige zusätzliche Arbeitsschritte. Anschließend wird das Modell mit Sockelgips ausgegossen.
So entsteht ein standsicheres Dentalmodell mit angenehmem Gewicht, zuverlässigem Halt und guter Handhabung im Laboralltag.
Entwickelt aus einer konkreten Herausforderung im Dentallabor - von TL - tobias loew dentallabor
3D-gedruckte Dentalmodelle sind aus modernen Laboren nicht mehr wegzudenken. Werden Modelle jedoch vollständig einschließlich eines massiven Sockels gedruckt, steigt der Verbrauch an Druckmaterial erheblich. Gleichzeitig bleiben reine Kunststoffmodelle häufig sehr leicht und vermitteln beim Bearbeiten nicht das vertraute Gefühl eines klassischen Gipsmodells. Genau hier setzt der TL² PivotPin an.Die Idee: Nur der für die zahntechnische Arbeit relevante Teil des Modells wird gedruckt. Der Sockel entsteht anschließend aus bewährtem Dentalgips. Der PivotPin stellt dabei die stabile Verbindung zwischen beiden Komponenten her. Das Ergebnis ist ein effizienter hybrider Workflow aus 3D-Druck und klassischer Modellherstellung.
So funktioniert der TL² PivotPin
- 1. Das Dentalmodell wird mit der vorgesehenen Wabenstruktur gedruckt.
- 2. Die TL² PivotPins werden an geeigneten Positionen in die Wabenstruktur eingerastet.
- 3. Das Modell wird auf dem Modellsockel positioniert.
- 4. Der Sockel wird mit Dentalgips ausgegossen.
- 5. Nach dem Abbinden entsteht eine stabile und belastbare Verbindung zwischen Druckmodell und Gipssockel.
Für einen sicheren und kippfreien Halt reichen bei vielen Anwendungen bereits vier TL² PivotPins pro Kiefermodell aus.
Die Vorteile des TL² PivotPin
- ✓ Weniger 3D-Druckmaterial
Da der Modellsockel nicht vollständig aus Resin oder einem anderen Druckkunststoff hergestellt werden muss, lässt sich der Verbrauch an Druckmaterial deutlich reduzieren.
- ✓ Kürzere Druckzeiten
Weniger zu druckendes Volumen kann die Druckdauer verkürzen und die Kapazitäten des 3D-Druckers besser nutzbar machen. Text TL² PivotPin Tobias Löw Dentallabor BM 20.7.2026
- ✓ Sicherer Halt ohne Kleber
Der flexible Rastmechanismus sorgt für eine stabile Verbindung mit der Wabenstruktur. Zusätzlicher Klebstoff ist nicht erforderlich.
- ✓ Mehr Gewicht und bessere Standfestigkeit
Der Gipssockel verleiht dem Modell ein angenehmes Eigengewicht. Dadurch steht es stabil auf dem Arbeitsplatz und lässt sich sicher greifen, positionieren und bearbeiten.
- ✓ Vertraute Haptik
Der TL² PivotPin verbindet den digitalen Modellbau mit den bewährten Eigenschaften eines klassischen Gipsmodells. Das Ergebnis fühlt sich im Laboralltag vertraut und hochwertig an.
- ✓ Einfache Integration in bestehende Abläufe
Das System lässt sich ohne umfangreiche Umstellung in den vorhandenen digitalen Modellworkflow integrieren.
- ✓ Ressourcenschonender Materialeinsatz
Durch die Kombination von gedrucktem Modell und Gipssockel wird nur dort Druckkunststoff eingesetzt, wo er für die Präzision und Funktion des Modells tatsächlich benötigt wird.
Für welche Dentalmodelle eignet sich der TL² PivotPin?
Der TL² PivotPin eignet sich insbesondere für:
- 3D-gedruckte SHERA-Modelle mit geeigneter Wabenstruktur
- Gegenkiefermodelle
- Meistermodelle
- Modelle für Kronen- und Brückenarbeiten
- Implantatmodelle
- Schienenmodelle
- weitere Dentalmodelle, die mit einem Gipssockel kombiniert werden sollen
Keine Segmenttechnik, sondern eine stabile Modellverbindung
Der TL² PivotPin ist kein klassischer Modellpin für herausnehmbare Stümpfe und nicht für die Segmentierung oder Repositionierung einzelner Modellbereiche vorgesehen. Seine Aufgabe besteht darin, das 3D-gedruckte Dentalmodell zuverlässig mit dem Gipssockel zu verbinden. Damit besitzt der PivotPin eine klar definierte Funktion innerhalb des digitalen Modellworkflows.
Eine kleine Entwicklung mit revolutionierendem Effekt
Der TL² PivotPin zeigt, dass nicht jede Verbesserung im digitalen Dentallabor groß oder kompliziert sein muss. Ein kleines, durchdachtes Bauteil genügt, um Materialverbrauch, Druckzeit und Handling des Modells gezielt zu optimieren. So entsteht aus einem leichten Druckmodell ein belastbares Arbeitsmodell mit stabilem Stand und vertrauter Haptik. TL² PivotPin – digital drucken, klassisch sockeln, effizienter arbeiten. Text TL² PivotPin Tobias Löw Dentallabor BM 20.7.2026
Produktinformationen
Produkt: TL² PivotPin
Produkttyp: Flexibles Rastelement für 3D-gedruckte Dentalmodelle
Anwendung: Verbindung eines gedruckten Modells mit einem Gipssockel
Kompatibilität: SHERA-Modelle mit geeigneter Wabenstruktur
Befestigung: Mechanisches Einrasten ohne Kleber
Verpackungseinheit: 100 Stück
Häufig gestellte Fragen
zum TL² PivotPin
Was ist der TL² PivotPin?
Der TL² PivotPin ist ein flexibles Verbindungselement für 3D-gedruckte Dentalmodelle. Er wird in die Wabenstruktur des Modells eingerastet und stellt beim Ausgießen die Verbindung zum Gipssockel her.
Welche Vorteile bietet ein Gipssockel bei einem gedruckten Modell?
Ein Gipssockel gibt dem Modell mehr Gewicht und Standfestigkeit. Gleichzeitig muss weniger Kunststoff gedruckt werden. Dadurch verbindet der Workflow die Präzision des 3D-Drucks mit der bewährten Handhabung eines Gipsmodells.
Wird für den TL² PivotPin Kleber benötigt?
Nein. Der PivotPin wird mechanisch in die geeignete Wabenstruktur des gedruckten Modells eingerastet. Ein zusätzlicher Klebstoff ist nicht erforderlich.
Wie viele PivotPins werden pro Modell benötigt?
Bei vielen Kiefermodellen reichen bereits vier gleichmäßig positionierte PivotPins aus, um einen stabilen und kippfreien Halt zu erreichen. Die benötigte Anzahl kann von Größe, Form und Anwendung des Modells abhängen.
Spart der TL² PivotPin Druckmaterial?
Ja. Da der Sockel aus Dentalgips hergestellt wird, muss nicht das gesamte Modellvolumen aus Druckmaterial gefertigt werden. Dadurch lässt sich der Einsatz von Resin beziehungsweise Druckkunststoff reduzieren.
Verkürzt sich dadurch auch die Druckzeit?
Ein geringeres Druckvolumen kann zu kürzeren Druckzeiten führen. Die konkrete Einsparung hängt unter anderem vom Modell, dem verwendeten Drucker, der Ausrichtung und den gewählten Druckparametern ab.
Ist der TL² PivotPin für herausnehmbare Stümpfe vorgesehen?
Nein. Der TL² PivotPin dient nicht als Segment- oder Stumpfpinsystem. Er stabilisiert die Verbindung zwischen dem gedruckten Dentalmodell und dem Gipssockel.
Für welche Modelle ist der TL² PivotPin geeignet?
Der PivotPin wurde insbesondere für 3D-gedruckte SHERA-Modelle mit entsprechender Wabenstruktur entwickelt. Er kann unter anderem bei Gegenkiefer-, Meister-, Implantat- und Schienenmodellen eingesetzt werden.
